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Schloss Drachenburg]
Die touristischen Verkehrsmittel
Die Geschichte des Rheintourismus
ist eng
verbunden mit der Geschichte
seiner Verkehrsmittel.
Anfänglich waren die
Reisenden auf die Kutsche
angewiesen. Mit Ausnahme
der wenigen Reichen,
die sich ein eigenes Gefährt
leisten konnten,
nutzte man Postkutschen,
die wenig
Reisekomfort boten und nur
schwer vorankamen.
Eine Initialzündung
erlebte die Rheinreise durch
die rasante Entwicklung
in der Personenschifffahrt.
Nachdem 1816 das erste Dampfschiff
rheinaufwärts
bis Köln, ein Jahr
später bis Koblenz gefahren war,
nahm der Personenverkehr
gewaltig zu.
1856 wurden erstmals mehr
als
eine Million Personen auf
dem Rhein befördert.
In Königswinter wurden
die Fahrgäste anfangs
von kleinen Ruderbooten
an das Ufer befördert.
Mit dem Bau einer Landebrücke
1844 konnten
die Schiffe direkt an der
Rheinpromenade halten.
Im selben Jahr ging die
erste "Gierponte" in Betrieb.
Sie ermöglichte einen
regelmäßigen Fährbetrieb,
der jetzt auch Kutschen
übersetzen konnte.
Durch die linksrheinische
Eisenbahnlinie
bekam diese Fähre
zusätzliche Bedeutung,
insbesondere durch die Eröffnung
der Strecke
Bonn-Mehlem-Rolandseck 1857.
Dadurch war Königswinter
praktisch
an das internationale Eisenbahnnetz
angeschlossen.
1870 wurde die rechtsrheinische
Eisenbahnlinie
eröffnet, die direkt
in Königswinter hielt.
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